Gespeicherte Instagram-Beiträge exportieren (2026)
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Gespeicherte Instagram-Beiträge exportieren (2026)

Gespeicherte Instagram-Beiträge exportieren: die Schritte in der Kontenübersicht, der Inhalt von saved_posts.json und wie du sie durchsuchbar machst.

SavedThat team8 Min. Lesezeit

Instagram lässt dich Tausende Beiträge speichern, bietet dir aber keine Möglichkeit, sie aufzulisten, zu sortieren oder zu durchsuchen. Der einzige offizielle Weg, gespeicherte Instagram-Beiträge zu exportieren, ist der Datendownload in der Kontenübersicht. Die Anfrage dauert fünf Minuten, sie ist kostenlos, und du bekommst die einzige vollständige Liste deiner gespeicherten Beiträge, die Instagram herausgibt.

Im Folgenden: was der Export genau enthält, wie du ihn am Handy und im Web anforderst, wie saved_posts.json von innen aussieht, welche Fehler zu einer leeren Datei führen und was du mit der Liste anfangen kannst, sobald du sie hast.

Was dir ein Export gespeicherter Instagram-Beiträge liefert (und was nicht)

Der Export ist eine ZIP-Datei. Für deine gespeicherten Beiträge sind darin zwei Dateien wichtig:

Genauso wichtig ist, was der Export nicht enthält. Deine gespeicherten Inhalte gehören anderen Konten, deshalb gibt dir Instagram Verweise statt Kopien: kein Bild, kein Video, keine Bildunterschrift, kein Audio (Marqly, Stashr). Löscht ein Creator später einen Beitrag oder stellt sein Konto auf privat, funktioniert der Link in deinem Export nicht mehr. Ein Export ist eine Liste, kein Backup.

Wertvoll ist diese Liste trotzdem. Sie ist der einzige Weg, alle gespeicherten Beiträge auf einmal aus der App zu holen, mit Datum und in einem Format, das ein Computer lesen kann.

Gespeicherte Instagram-Beiträge exportieren: Schritt für Schritt

Meta hat den Datendownload in die Kontenübersicht verlegt, und der Menüname unterscheidet sich je nach App-Version: Neuere Versionen zeigen Deine Informationen exportieren, ältere Deine Informationen herunterladen. Die Schritte sind dieselben.

In der Instagram-App

  1. Öffne dein Profil, tippe auf das Menü (drei Striche) und öffne die Kontenübersicht.
  2. Tippe auf Deine Informationen und Berechtigungen, dann auf Deine Informationen exportieren (oder Deine Informationen herunterladen).
  3. Tippe auf Export erstellen, wähle dein Instagram-Konto aus und dann Auf Gerät exportieren.
  4. Tippe auf Informationen anpassen und entferne alle Häkchen außer bei Gespeichert (das findest du unter deinen Instagram-Aktivitäten). Je weniger du auswählst, desto schneller ist der Export fertig.
  5. Stelle den Zeitraum auf Gesamter Zeitraum.
  6. Stelle das Format auf JSON. HTML lässt sich im Browser lesen; JSON können Tools und Skripte lesen. Im Zweifel nimm JSON, denn das kannst du jederzeit in einem Texteditor öffnen.
  7. Tippe auf Export starten.

Am Computer

Öffne accountscenter.instagram.com, melde dich an und folge demselben Weg ab Schritt 2: Deine Informationen und Berechtigungen, dann Deine Informationen exportieren.

Wie lange es dauert. Laut Instagram kann die Vorbereitung deiner Informationen bis zu 30 Tage dauern; wenn nur „Gespeichert“ ausgewählt ist, kommt der Export meist innerhalb weniger Stunden (Marqly). Du bekommst eine Benachrichtigung und eine E-Mail. Lade ihn zügig herunter: Der Download-Link läuft nach ein paar Tagen ab, danach musst du den Export neu anfordern (Stashr).

In der ZIP-Datei: wo saved_posts.json liegt und wie sie aussieht

Entpacke die Datei und öffne den Ordner mit deinen Instagram-Aktivitäten. Die Dateien mit deinen gespeicherten Beiträgen liegen meist hier:

your_instagram_activity/saved/saved_posts.json
your_instagram_activity/saved/saved_collections.json

Meta hat Ordner zwischen verschiedenen Export-Versionen umbenannt. Wenn der Pfad bei dir anders ist, durchsuche den entpackten Ordner nach saved_posts. Jeder Eintrag in saved_posts.json sieht ungefähr so aus (Benutzername und Link sind Platzhalter):

{
  "saved_saved_media": [
    {
      "title": "creator_username",
      "string_map_data": {
        "Saved on": {
          "href": "https://www.instagram.com/reel/ABC123xyz/",
          "timestamp": 1726000000
        }
      }
    }
  ]
}

Manche Exporte haben eine leicht abweichende Struktur (string_list_data statt string_map_data). Deshalb sollten Tools, die die Datei auslesen, sich nicht auf eine einzige exakte Struktur verlassen.

Was du mit deinen exportierten Instagram-Beiträgen machen kannst

1. Eine einfache Liste deiner gespeicherten Reels erstellen. Wenn du jq installiert hast (macOS, Linux oder Windows über WSL), gibt dieser Befehl jeden Link zu einem gespeicherten Reel aus:

jq -r '.saved_saved_media[].string_map_data["Saved on"].href' saved_posts.json | grep "/reel/" > reels.txt

In reels.txt steht jetzt ein Link pro Zeile. Füge die Liste in eine Tabelle ein, um zu sortieren, Duplikate zu entfernen oder nach Creator zu zählen.

2. Die Liste durchblättern. Wenn du stattdessen als HTML exportiert hast, öffne saved_posts.html im Browser: Jeder gespeicherte Beitrag wird zu einem anklickbaren Link. Gut zum Überfliegen, aber nutzlos, wenn du in einer Liste mit zweitausend Einträgen etwas finden willst.

3. Die gespeicherten Videos nach dem Gesagten durchsuchbar machen. Diese Lücke kann der Export allein nicht schließen: Er enthält keine Bildunterschriften und kein Audio, also kannst du ihn nicht nach „dem Reel, in dem sie die 3-2-1-Regel erklärt hat“ durchsuchen. SavedThat kann die ZIP-Datei direkt importieren: Öffne in der App Einstellungen → Importieren → Instagram und zieh die Datei hinein. SavedThat liest saved_posts.json, zeigt dir, wie viele gespeicherte Videos gefunden wurden, und transkribiert die, die du bestätigst. So kannst du deine gespeicherten Videos nach dem durchsuchen, was darin gesagt wird, und direkt zur richtigen Sekunde springen. Zum kostenlosen Start werden die ersten 5 Videos importiert; der Rest folgt mit einem kostenpflichtigen Tarif (Preise).

4. Die Liste einem KI-Assistenten geben. Eine Liste aus Links und Benutzernamen reicht einem Assistenten, um deine gespeicherten Beiträge nach Creator oder Datum zu gruppieren. Wenn du in den USA oder Kanada bist, kann Metas eigener KI-Agent sie sogar ganz ohne Export lesen; unser Leitfaden zu Meta Muse und gespeicherten Instagram-Reels erklärt diesen Weg und seine Grenzen.

Probleme beim Export gespeicherter Instagram-Beiträge und Lösungen

In der ZIP-Datei gibt es keine saved_posts.json. Fast immer steckt eine von zwei Ursachen dahinter: „Gespeichert“ war unter „Informationen anpassen“ nicht angehakt, oder der Export wurde als HTML angefordert (dann such nach saved_posts.html). Fordere einen neuen Export mit ausgewähltem „Gespeichert“ und JSON an.

Die Datei ist da, aber fast leer. Prüfe den Zeitraum: Mit jeder anderen Einstellung als „Gesamter Zeitraum“ fehlen ältere Beiträge. Fordere den Export mit „Gesamter Zeitraum“ erneut an.

Der Download-Link funktioniert nicht. Er ist abgelaufen. Fordere den Export erneut an.

Manche Links zeigen „Diese Seite ist leider nicht verfügbar“. Der Creator hat den Beitrag gelöscht, archiviert oder sein Konto auf privat gestellt. Der Export kann ihn nicht wiederherstellen, und genau deshalb lohnt es sich, den Inhalt selbst festzuhalten, solange es ihn noch gibt.

Sammlungen fehlen. Sammlungen stehen in saved_collections.json, nicht in saved_posts.json.

Es dauert schon Tage. Große Exporte können lange dauern; offiziell nennt Instagram bis zu 30 Tage. Am einfachsten hältst du den Export klein und schnell, wenn du nur „Gespeichert“ anforderst.

Das ehrliche Fazit zum Export gespeicherter Instagram-Beiträge

Den offiziellen Export solltest du einmal machen, am besten heute: Er ist kostenlos, er ist vollständig, und er ist der einzige Weg, alle gespeicherten Beiträge mit Datum aus Instagram herauszuholen. Du solltest nur wissen, was du da bekommst: eine Liste von Links, die nach und nach ins Leere führen, weil Creator Beiträge löschen oder auf privat stellen. Wenn du eigentlich ein Reel anhand dessen finden willst, was jemand darin gesagt hat, ist die Liste der Ausgangspunkt, nicht die Antwort; mach Transkripte daraus, solange die Videos noch online sind.

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Häufige Fragen (2026)

Kann ich meine gespeicherten Beiträge aus Instagram exportieren?

Ja. Öffne in der Kontenübersicht Deine Informationen und Berechtigungen, dann Deine Informationen exportieren (oder Deine Informationen herunterladen), erstelle einen Export für dein Instagram-Konto, wähle nur Gespeichert aus, stelle JSON und Gesamter Zeitraum ein und lade die ZIP-Datei herunter, sobald sie bereit ist.

Wo finde ich saved_posts.json im Instagram-Export?

Meist unter your_instagram_activity/saved/saved_posts.json in der ZIP-Datei, neben saved_collections.json. Ordnernamen ändern sich zwischen Export-Versionen. Wenn der Pfad abweicht, durchsuche den entpackten Ordner nach saved_posts.

Enthält der Instagram-Export die gespeicherten Videos selbst?

Nein. Gespeicherte Inhalte gehören anderen Konten, deshalb enthält der Export zu jedem Beitrag nur einen Link, den Benutzernamen und das Datum, an dem du ihn gespeichert hast. Bilder, Videos, Bildunterschriften oder Audio sind nicht enthalten.

Wie lange dauert der Instagram-Datenexport?

Laut Instagram bis zu 30 Tage, aber ein Export, bei dem nur Gespeichert ausgewählt ist, kommt meist innerhalb weniger Stunden. Der Download-Link läuft nach ein paar Tagen ab, also lade die Datei herunter, sobald du die Benachrichtigung bekommst.

Warum fehlen in meinem Instagram-Export gespeicherte Beiträge?

Meistens war Gespeichert nicht ausgewählt, der Export war im HTML- statt im JSON-Format, oder der Zeitraum war nicht Gesamter Zeitraum. Gelöschte oder auf privat gestellte Beiträge lassen sich außerdem nicht mehr öffnen, obwohl ihre Links in der Datei bleiben.

Wie kann ich meine exportierten Instagram-Beiträge nach dem Gesagten durchsuchen?

Der Export enthält keine Bildunterschriften und kein Audio, lässt sich also allein nicht nach Inhalten durchsuchen. Importiere die ZIP-Datei in ein Tool für Transkriptsuche wie SavedThat, das jedes gespeicherte Reel transkribiert und dich die gesprochenen Worte mit Zeitstempeln durchsuchen lässt.